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03.02.2026
13:30 Uhr
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Spring Framework 7 ist stärker auf cloudnative Anforderungen ausgerichtet als sein Vorgänger, testet effizienter und hat eine native API-Versionierung.

Mit der Veröffentlichung der Version 7 des Java-Frameworks Spring und dem zugehörigen Hauptversionssprung auf Spring Boot 4 zeigt das Entwicklerteam, dass es Wert auf ein konsequentes Release- und Deprecation-Management legt. Die Versionen bieten keine spektakulären neuen Features, aber die umgesetzten Aufräumarbeiten machen das Spring-Ökosystem fit für die Zukunft. Vor allem bleibt es eine stabile Basis für nachhaltige und langlebige Enterprise-Anwendungen, die Unternehmen verteilt oder in Cloud-Umgebungen betreiben.
Das Spring Framework hatte in den ersten Jahren den Ruf, kompliziert in der Konfiguration zu sein. Das kam durch redundante Konfiguration und ein umfangreiches Dependency-Management zustande.
Deshalb kam im Jahr 2014 Spring Boot als Bootstrapper für Spring-Anwendungen auf den Markt. Es ermöglicht, aus Starter Dependencies funktional abgeschlossene Bausteine etwa für Datenbankzugriff oder Security in Anwendungen zu integrieren. Insbesondere verfügen die Starter über eine gültige Grundkonfiguration, was die Komplexität reduziert. In den meisten Fällen genügt es daher, dass die Dependency auf dem Classpath vorliegt, um den Baustein zu nutzen.